Startseite > Nordamerika > Inhalt des Artikels

Keine Teamkollegen! Merkel hat die Vereinigten Staaten davor gewarnt

Laut einem Bericht auf der deutschen Website von Der Spiegel vom 13. Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Operationen der Bundeswehr in Afghanistan mit der fortgesetzten militärischen Präsenz der Vereinigten Staaten im Land verbunden. Merkel sagte, die deutsche Regierung habe beschlossen, die Operation in Afghanistan auszudehnen, vorausgesetzt unsere fortgesetzte Präsenz mit anderen im Norden Afghanistans operierenden Ländern hängt auch von der US-Militärpräsenz ab.

Dem Bericht zufolge soll der US-Präsident Trump etwa die Hälfte der 14.000 in Afghanistan stationierten US-Truppen abziehen, hat jedoch noch keinen Zeitplan für den Abzug festgelegt. Die deutsche Regierung warnte die Vereinigten Staaten vor dem Abzug der Truppen. Der deutsche Verteidigungsminister von Delaine sagte: Die Amerikaner wissen, dass es falsch ist, Afghanistan jetzt zu verlassen.

Merkel sagte: Wenn sich dort etwas ändert, müssen wir noch einmal überdenken, ob die Aktion noch notwendig ist. Dies ergibt sich aus den Verpflichtungen des NATO-Verteidigungsbündnisses, und wir werden dies auch in den laufenden Gesprächen mit unseren amerikanischen Kollegen deutlich machen.

Vor nicht allzu langer Zeit hat die deutsche Regierung beschlossen, die afghanische Operation um bis zu 1.300 deutsche Offiziere und Männer für ein Jahr zu verlängern. In einem Briefing an die Mitglieder des Bundestages erklärte die deutsche Regierung, Deutschland sei bereit, den Friedensprozess auf Ersuchen der Konfliktparteien zu schützen.

Der Deutsche Bundestag wird eine endgültige Entscheidung darüber treffen, ob die Frist für die Teilnahme an NATO-Truppen in Afghanistan verlängert werden soll, die sich auf die Ausbildung und Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte konzentriert.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die afghanische Regierung derzeit nur etwa die Hälfte des Territoriums des Landes kontrolliert und weitere 30% des Territoriums sich im Kriegszustand befinden. Von Zeit zu Zeit kam es zu schweren Angriffen gegen afghanische Regierungstruppen und Sicherheitskräfte.

Außerdem warnte Tobia Lanze, stellvertretender Leiter der Sondermission der Vereinten Nationen in Afghanistan, vor den zahlreichen Herausforderungen, die sich nach dem Abschluss eines Friedensabkommens zwischen den Parteien ergeben könnten. In diesem Land mit etwa 34 Millionen Einwohnern wird beispielsweise der Kampf gegen die Armut beginnen. Laut Lanze leben derzeit 54% der Afghanen unterhalb der Armutsgrenze.

Neueste internationale Nachrichten